Sonntag, 26. Juli 2015

Jouluyö, juhlayö...



  Nicht ganz so besinnliche stille Nächte...


Von Köln bzw. Wuppertal ging es dann am nächsten Tag über die A2 Richtung Osten in die Hauptstadt. Auch dort kamen wir wieder mal privat unter und machten uns nach einer kurzen Pause auf den Weg zum Huxley’s, wo an diesem Abend das Konzert von Sunrise Avenue stattfinden sollte.
Das Huxley’s bot uns dann eine völlig andere Atmosphäre als die Kölner Essigfabrik am Abend zuvor mit ihren Fabrikdecken und den Rohren u. ä. unter den Decken. In Berlin wurde uns dann ein hoher Saal mit Stuck an den Wänden und Decken geboten, ebenfalls ein würdiger Rahmen für ein Akustikkonzert. Außerdem war an diesem Abend auch noch das Publikum besonders, da sich einige Freunde und Familienmitglieder der Band darunter befanden.
Wie schon am Vorabend boten die Jungs ein tolles, abwechslungsreiches Programm und obwohl wir zu dem Zeitpunkt die Akustikversionen schon zig mal gehört hatten, bereiteten insbesondere die Versionen von „Forever yours“ und „Dream like a child“ in ihrer Ruhe und Schlichtheit und der sehr feinen musikalischen Begleitung eine Gänsehaut nach der nächsten. Immer wieder schafften sie es, uns mit neuen Arrangements und Medleys zu überraschen. Von der ersten Minute an verstanden sie es, das Publikum zum Mitsingen und Klatschen zu bewegen und es zu begeistern. Immer wieder suchte der Samu den Kontakt und die Kommunikation mit dem Publikum und erzählte nicht selten von seinem Land und seinem Leben. So widmete Samu seiner extra aus Finnland angereisten Mutter auch sichtlich gerührt über ihre Anwesenheit ihr Lieblingslied von Sunrise Avenue. Genau in diesen Momenten wurde es mal wieder deutlich, was wir an dieser Band so sehr liebten. Wieder einmal hatten sie es geschafft, ein kleines bisschen Wärme in den kalten Dezember in Deutschland zu bringen.


Riku Rajamaa in seiner ganz eigenen Welt


 Samu Haber während "Dream like a child"

Noch vor dem Konzert hatte Thorid gemeint, dass wir in direkter Wurflinie für Pleks oder Handtücher stehen würden. Und wie es dann kommen musste, landete eins der Handtücher am Ende des Konzerts tatsächlich direkt in Anna’s Händen… Hier noch zu sehen bei seinem Vorbesitzer…

Und schon wieder geht ein Konzert zu Ende... Sunrise Avenue im Huxley's, Berlin 2010



Nach dem Konzert warteten wir dann mit einigen anderen Fans in der Eiseskälte vor dem Huxley’s auf die Jungs, die dafür bekannt waren, sich nach ihren Konzerten noch Zeit für ihre Fans zu nehmen, um mit ihnen Fotos zu machen oder auch kleine Pläuschchen zu halten. Hierfür wurde an diesem Abend ein Bereich vor dem Tourbus abgetrennt. Zwar kamen wir an diesem Abend nicht dazu, ein Bild mit ihnen gemeinsam zu machen, trotzdem war es immer wieder ein schönes Erlebnis, sie so nah zu erleben und ihnen zuzuhören.
 

 Immer für ein Späßchen zu haben, unser Mr. Happy

 Und unser Sami Osala auch... Was ihm da wohl erzählt wurde?

Wieder zurück in der Wohnung von Thorid’s Freundin und einer aufregenden Parkplatzsuche mitten in Berlin ließen wir die vergangenen zwei Abende und den Roadtrip Nr. 1 noch einige Stunden Revue passieren. Aber wer benötigt auch schon Schlaf, der so voller Adrenalin und Glückshormonen vollgepumpt ist?
Am nächsten Tag ging es dann nach einem netten Frühstück los Richtung Hamburg, unsere Perle und Lieblingsstadt im Norden. Hier hatte für Anna Anfang 2007 mit Sunrise Avenue konzerttechnisch alles begonnen, damals noch mit Janne an der Gitarre und Jukka am Keyboard. Vier Jahre gehörte die Band nun schon dazu, jedoch sollte dieser Roadtrip im Dezember 2010 und spätestens das gesamte Jahr 2011 zu einem wundervollen Start der OnniMuru-Reise werden, die noch bis heute andauert.

1 Kommentar:

  1. Ohh so schön 😊 und wieder so toll geschrieben.....weiter so 👍❤❤❤❤

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