Nicht ganz so besinnliche stille Nächte...
Von Köln bzw. Wuppertal ging es dann am nächsten
Tag über die A2 Richtung Osten in die Hauptstadt. Auch dort kamen wir wieder
mal privat unter und machten uns nach einer kurzen Pause auf den Weg zum
Huxley’s, wo an diesem Abend das Konzert von Sunrise Avenue stattfinden sollte.
Das
Huxley’s bot uns dann eine völlig andere Atmosphäre als die Kölner Essigfabrik
am Abend zuvor mit ihren Fabrikdecken und den Rohren u. ä. unter den Decken. In
Berlin wurde uns dann ein hoher Saal mit Stuck an den Wänden und Decken geboten,
ebenfalls ein würdiger Rahmen für ein Akustikkonzert. Außerdem war an diesem
Abend auch noch das Publikum besonders, da sich einige Freunde und
Familienmitglieder der Band darunter befanden.
Wie schon
am Vorabend boten die Jungs ein tolles, abwechslungsreiches Programm und obwohl
wir zu dem Zeitpunkt die Akustikversionen schon zig mal gehört hatten,
bereiteten insbesondere die Versionen von „Forever yours“ und „Dream like a
child“ in ihrer Ruhe und Schlichtheit und der sehr feinen musikalischen
Begleitung eine Gänsehaut nach der nächsten. Immer wieder schafften sie es, uns
mit neuen Arrangements und Medleys zu überraschen. Von der
ersten Minute an verstanden sie es, das Publikum zum Mitsingen und Klatschen zu
bewegen und es zu begeistern. Immer wieder suchte der Samu den Kontakt und die
Kommunikation mit dem Publikum und erzählte nicht selten von seinem Land und
seinem Leben. So widmete Samu seiner extra aus Finnland angereisten Mutter auch
sichtlich gerührt über ihre Anwesenheit ihr Lieblingslied von Sunrise Avenue. Genau
in diesen Momenten wurde es mal wieder deutlich, was wir an dieser Band so sehr
liebten. Wieder einmal hatten sie es geschafft, ein kleines bisschen Wärme in
den kalten Dezember in Deutschland zu bringen.
Riku Rajamaa in seiner ganz eigenen Welt |
Samu Haber während "Dream like a child" |
Noch vor dem Konzert hatte Thorid gemeint, dass wir
in direkter Wurflinie für Pleks oder Handtücher stehen würden. Und wie es dann
kommen musste, landete eins der Handtücher am Ende des Konzerts tatsächlich
direkt in Anna’s Händen… Hier noch zu sehen bei seinem Vorbesitzer…
Und schon wieder geht ein Konzert zu Ende... Sunrise Avenue im Huxley's, Berlin 2010 |
Nach dem Konzert warteten wir dann mit einigen
anderen Fans in der Eiseskälte vor dem Huxley’s auf die Jungs, die dafür
bekannt waren, sich nach ihren Konzerten noch Zeit für ihre Fans zu nehmen, um
mit ihnen Fotos zu machen oder auch kleine Pläuschchen zu halten. Hierfür wurde
an diesem Abend ein Bereich vor dem Tourbus abgetrennt. Zwar kamen wir an
diesem Abend nicht dazu, ein Bild mit ihnen gemeinsam zu machen, trotzdem war
es immer wieder ein schönes Erlebnis, sie so nah zu erleben und ihnen
zuzuhören.
Immer für ein Späßchen zu haben, unser Mr. Happy |
Und unser Sami Osala auch... Was ihm da wohl erzählt wurde? |
Wieder zurück in der Wohnung von Thorid’s Freundin
und einer aufregenden Parkplatzsuche mitten in Berlin ließen wir die
vergangenen zwei Abende und den Roadtrip Nr. 1 noch einige Stunden Revue
passieren. Aber wer benötigt auch schon Schlaf, der so voller Adrenalin und
Glückshormonen vollgepumpt ist?
Am
nächsten Tag ging es dann nach einem netten Frühstück los Richtung Hamburg,
unsere Perle und Lieblingsstadt im Norden. Hier hatte für Anna Anfang 2007 mit
Sunrise Avenue konzerttechnisch alles begonnen, damals noch mit Janne an der
Gitarre und Jukka am Keyboard. Vier Jahre gehörte die Band nun schon dazu, jedoch
sollte dieser Roadtrip im Dezember 2010 und spätestens das gesamte Jahr 2011 zu
einem wundervollen Start der OnniMuru-Reise werden, die noch bis heute
andauert.
Ohh so schön 😊 und wieder so toll geschrieben.....weiter so 👍❤❤❤❤
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