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Sonntag, 2. August 2015

Auf den Spuren von Sisi und Finnen im schönen Wien



Ein Geburtstagstrip der besonderen Art (Teil 1)

 

Nach dem Osterkonzert Ende April in Hamburg ging es für Anna und ihre Mutter zu einem Kurztrip in die österreichische Hauptstadt Wien. Schon lange hatten die beiden geplant, die Stadt zu besuchen und kennenzulernen und als das Konzert von Sunrise Avenue für den 2. Mai angekündigt worden war und Anna einen Tag später Geburtstag hatte, wurde kurzerhand ein Hotel direkt an der für ein hervorragendes Shoppingerlebnis bekannten Mariahilfer-Straße gebucht.

Mit Air Berlin ging es innerhalb einer knappen Stunde von Hannover nach Wien-Schwechat. Vom Flughafen aus kann man besonders schnell mit dem Expresszug CAT in die Innenstadt gelangen, es fahren jedoch auch die preisgünstigeren Busse und Nahverkehrszüge in die Wiener City.


Im Hotel „Fürst Metternich“ eingecheckt, ging es auf erste Entdeckungstouren Richtung Museumsviertel und die weltweit bekannte Hofburg, dem ehemaligem Kaisersitz und heutiger Sitz des Bundespräsidenten von Österreich. Über die Sehenswürdigkeiten und die wunderschöne Stadt mit dem allseits bekannten Wiener Schmäh wird es in Kürze noch einen Blog geben. 


Der erste Abend in Wien sollte mit dem Konzert von Sunrise Avenue gefüllt werden. Mit der U-Bahn gab es vom Hotel eine direkte Verbindung in den Stadtteil Erdberg, in dem sich das alternative Kulturzentrum „Arena“ befand. Doch zuvor gab es für Anna und ihre Mutter, die an diesem Abend ihr erstes Konzert der Band erleben sollte, die Begegnung der besonderen Art auf der Mariahilfer-Straße. Nie im Leben hatte Anna damit gerechnet, in einer so riesigen Stadt durch Zufall auf die Mitglieder der Band zu treffen, doch genau das passierte auf dem Weg zur U-Bahnstation, als plötzlich Samu Haber und Riku Rajamaa an ihr vorbeiliefen und sich wenige Meter weiter auch noch mit dem Live-Keyboarder und inoffiziellen Bandmitglied Osmo Ikonen trafen. Während also die beiden anderen gerade auf dem Weg zum Veranstaltungsort und dem kurz bevorstehenden Einlass waren, vergnügten sich die Finnen noch mit Shoppen. 


Ca. 15 Minuten vor Einlass kamen Anna und ihre Mutter an der „Arena“ an, vor der zu dem Zeitpunkt nur ca. 15-20 Leute völlig entspannt warteten. Leider konnte Anna wie bereits geahnt nicht ihre Nikon-Bridgecamera mit in die Location nehmen, weshalb eine Bekannte aus Hamburg, die ebenfalls angereist war, vorsorglich zwei Kompaktkameras mitgebracht hatte und eine an Anna verlieh. Zum ersten Mal in ihrer Konzertkarriere konnte Anna schließlich auf der linken Seite der Bühne in der ersten Reihe stehen und hatte nicht mal eine Absperrung vor sich. 

Nick Howard ( Homepage  Facebook )



Der Auftritt in Wien war für die Band gleichzeitig das letzte der erfolgreichen Promotour für das gerade erschienene dritte Album „Out of style“. Besonders die erste Singleauskopplung, „Hollywood Hills“, war zu diesem Zeitpunkt bereits ein großer Erfolg. Die Setlist beschränkte sich bis auf wenige Ausnahmen und den Songs, die unbedingt dabei sein mussten, auf die Stücke vom neuen Album. Diese kamen jedoch live sehr gut rüber und man merkte den Jungs zum Ende der Tour an, wie viel sicherer sie mit den neuen Arrangements und Songs geworden waren. Besonders der Opener „Damn Silence“ passte an dieser Stelle perfekt. Nachdem Anna zum Ende des Konzerts hin auch noch ein Plek gefangen hatte, machten sich die beiden im Anschluss wieder auf den Weg zurück in die City, nahmen im Restaurant mit dem goldenen M noch einen kleinen Snack zu sich und feierten dann mit einer kleinen Flasche Sekt in den Geburtstag von Anna hinein.

Stormy End Lieblingsszene



Riku Rajamaa Fanclub








Freitag, 31. Juli 2015

Finnische Sauna im hohen Norden



Übel & Gefährlich die Zweite


Nach unserer persönlichen Minitour im Dezember war es erst einmal eine Weile ruhig und wir hingen in unserem Alltag fest. Schließlich wurde im März 2011 das „Out Of Style“-Album veröffentlicht und eine kleine Promotour wurde angekündigt. Wir besorgten uns umgehend Karten für Ende April, wo sie erneut im Bunker in Hamburg  auftreten sollten.



Bei angenehm sommerlichen Temperaturen und strahlendem Sonnenschein kamen wir in Hamburg an. Vor dem Eingang warteten bereits 4-5 Fans und wir überlegten einen Moment, ob wir zuerst eine Runde über den Hamburger Dom schlendern wollten, entschieden uns dann aber doch dagegen und spazierten ein wenig um den Bunker herum bis wir uns ein Plätzchen im Halbschatten suchten und nach einer Weile bemerkten, dass wir von dort eine nette Aussicht auf sich sonnende Finnen hatten… Das entschädigte uns auch dafür, dass wir uns verquatscht hatten und somit unsere Chance auf die erste Reihe verpasst hatten, da mittlerweile schon mehr Leute vorm Eingang standen. Nach dem Einlass oben angekommen spürten wir sofort den Bunkercharakter, denn es war sehr stickig und heiß.



Das Konzert wurde von dem britischen Singer-Songwriter Nick Howard eröffnet. Nur mit einer Gitarre stellte er sich vor die Menge und begeisterte das Publikum mit seiner außergewöhnlichen Stimme und den wunderschönen Songs und Texten. Heute dürfte Nick Howard all denen ein Begriff sein, die die zweite Staffel von „The Voice of Germany“ gesehen haben. Diese entschied der sympathische Künstler für sich und ging als der zweite Sieger des erfolgreichen Castingformats in die Voice-Geschichte ein. 
Für alle, die mehr wissen wollen: 
Nick's Homepage 
Nick on Facebook

Die Jungs begannen ihren Gig mit dem zweiten Song des neuen Albums „Damn Silence“. Diesen Song als Auftakt zu nehmen, wird für uns wohl immer die beste Entscheidung gewesen sein. Der eher ruhige Anfang mit der langsamen Steigerung passt einfach perfekt als Opener.
Die Menge war ebenfalls vom ersten Moment an verzaubert, klatschte unermüdlich mit und obwohl das Album erst seit genau einem Monat draußen war, zeigten sich die Fans erstaunlich textsicher und sangen von der ersten bis zur letzten Sekunde begeistert mit. Es wurden bis auf „Sweet Symphony“ alle Songs des Albums gespielt, sowie „Forever Yours“, „Destiny“, Choose To Be Me“ und natürlich „Fairytale Gone Bad“. Auch „Nasty“ durfte nicht fehlen und beendete so passend zum mehr als heißen Raum das Konzert.

Dass niemand einen Kreislaufzusammenbruch hatte, lag wohl vor allem auch daran, dass die Securities und Sanitäter unermüdlich Becher mit Wasser verteilten und dafür sorgten, dass es auch in den hinteren Reihen ankam.



Nach dem Konzert warteten wir entspannt mit den anderen Fans an dem Flatterband, das den Weg vom Ausgang zum Bus absperrte. Als die Jungs dann raus kamen, gelang es Anna ein Foto mit Osmo zu machen und stolperte auch Riku direkt in die Arme, der sie sofort auffing und auch sie machten ein gemeinsames Bild. 


Anna und Osmo und der Kamerazoom :D
Riku der Retter :)

Raul und Sami geben sich die größte Mühe...
Diese Augen...

Aufgedreht wie nach jeder Begegnung der finnischen Art stiegen wir ins Auto und fuhren Richtung Hannover, wo wir übernachten wollten. An der ersten Raststätte hielten wir noch einmal an, um zur Toilette zu gehen als wir einen Bus direkt vorm Eingang der Sanifair-Anlage bemerkten. Tatsächlich war es der Tourbus der Jungs und wir überlegten kurz, ob wir uns nun wirklich an ihnen vorbeiquetschen sollten, da sie sich rauchenderweise direkt vor den Eingang gestellt hatten. Letztendlich entschieden wir, dass es auch dämlich wäre nicht zu gehen und so gingen wir lächelnd hindurch.

Wieder am Auto aßen wir noch eine Kleinigkeit bevor wir weiter fuhren, Zuhause angekommen den Abend Revue passieren ließen und dann erschöpft, aber glücklich einschliefen.

Für Anna sollte es eine Woche später noch nach Wien gehen, aber dazu mehr im nächsten Blog…




Sonntag, 26. Juli 2015

Von Finnen und Schnee und jeder Menge Gelächter



Heißkalte Nacht im Übel & Gefährlich




Der Weg nach Hamburg brachte uns noch einen mächtigen Lachanfall, als wir am Umzugsunternehmen „Haberling“ vorbei fuhren (Thorids Freundin aus Berlin hatte Samu in der Nacht zuvor aufgrund seiner muskulösen Arme noch als Möbelpacker betitelt). Die Hansestadt empfing uns schließlich mit strahlendem Sonnenschein.




Nachdem wir bei unserer Gastfamilie „eingecheckt“ und mit ihnen und ihrer süßen kleinen Tochter noch in Ruhe Kaffee getrunken hatten, machten wir uns auf den Weg zum Übel & Gefährlich. Es war bitterkalt und so waren wir froh, als wir endlich im Warmen waren. Die Treppen in die vierte Etage zu steigen ersparten wir uns und fuhren lieber bequem mit dem Aufzug hoch und ergatterterten auch so einen guten Platz. Thorid saß letztendlich während des gesamten Konzerts auf der seitlichen Absperrung und konnte somit trotz ihrer geringen Körpergröße über die Leute in den vier Reihen vor sich rüber gucken. 
Für Hamburg hatten die Jungs noch „Flamboy“ dabei, eine finnische Band bestehend aus Laura & Hanni. Der ein oder andere kennt Hanni vielleicht von der Band „Vanilla Dream“ mit Jukka Backlund. 



Hanni & Laura von Flamboy im Übel & Gefährlich 2010



Sie spielten ihren eigenen Song „Bitch in me“, bei dem man besonders Samu den Spaß an der Textzeile deutlich ansah :D und unterstützten die Jungs auch bei ihren Songs. Thorid wünschte sich seit sie die Songs vom iTunes Festival 2008 in die Finger bekommen hatte, dass auf der Akustiktour „Make it go away“ gespielt werden würden und bekam ihren Wunsch in Hamburg tatsächlich erfüllt (sogar inklusive dem gleichen Texthänger wie beim iTunes Festival :D).

Dieses Schmunzeln...immer wieder gut!

Dream team und wie sagt Samu immer? "Hopefully for the rest of my life"
 
Verschwitzt und überglücklich verließen wir nach dem Konzert den Bunker und holten aus dem Auto dicke Pullis und Jacken, um gut eingepackt auf die Jungs zu warten, denn an diesem Tag war unsere letzte Chance auf ein Foto mit ihnen. Wieder vorm Bunker sahen wir, dass eine Schleuse aufgebaut worden war, wo man dann einzeln durch sollte, während die Jungs zwischen Eingang und Schleuse warten sollten. Thorid und Anna war sofort klar, dass das nicht ihr Ding wäre und so hatte Thorid ihre Hoffnung auf ein erstes Foto mit einem der Jungs schon aufgegeben. Allerdings hatte sie nicht mit Samu gerechnet, denn als er rauskam und die Absperrung sah, schüttelte er nur den Kopf und stieg einfach darüber weg um mitten in der Menge zu stehen und fing dann sofort an mit den wartenden Fans zu quatschen, Autogramme zu geben und Fotos zu machen.


"Doofe Absperrung", dachte sich der Haber und kletterte einfach drüber... 




Nach einer Weile war es dann so weit. Thorid wurde von Samu in den Arm genommen, der sie mächtig zum Lachen brachte und sie machten zusammen ein Foto. Samu erzählte dann noch, dass ihm der Schnee in Helsinki bis zur Nase reichen würde (woran Thorid solange zweifelte bis sie am nächsten Tag tatsächlich Bilder aus Helsinki sah ;) ).

Vielen Dank für den Lachflash, Samu ;)  (geknipst von Kerstin A.)

Strahlend vor Glück... (geknipst von Kerstin A.)

... und nochmal die Frontalansicht (geknipst von Petra M.)






Nach diesem Erlebnis war Thorid natürlich überglücklich und total aufgekratzt und als wir dann bei Riku ankamen und dieser auch noch jede Menge Faxen für uns machte, kamen wir aus dem Lachen kaum heraus. Für Anna gab es noch ein Foto mit Sami zusammen, bevor die Jungs in den Bus geordert wurden. 


 
"Alles in Ordnung"

Danke, Riku!!!

Was haben wir gelacht ;)

Verrückt nach Mary... ähhh Sami :D

Fleißig, fleißig... Fehlt nur noch die Konzentrationszunge ;)

Herr Ikonen war auch dabei ;)


Glücklich und zufrieden fuhren wir zurück zur Wohnung, waren aber noch viel zu aufgedreht und machten uns nach kurzer Zeit auf die Suche nach einem Kiosk um noch etwas zu trinken. Nach langer Sucherei (wir waren nicht direkt in der City) fanden wir tatsächlich noch einen und der Besitzer war super lustig und wir durften uns bei ihm ein wenig aufwärmen (mittlerweile schneite es draußen ein wenig). Erst spät in der Nacht kamen wir letztendlich zum Schlafen und wurden ganz liebevoll am nächsten Morgen von der kleinen Tochter unserer Gastgeber geweckt, bevor wir frühstückten und nach Hause fuhren...