Sonntag, 9. August 2015

Auf den Spuren von Sisi und Finnen im schönen Wien - Teil 2



Ein Geburtstagstrip der besonderen Art



Die österreichische Hauptstadt mit dem besonderen kaiserlichen Charme reizte mich schon lange. Ein paar Jahre zuvor hatte ich Wien bereits im Rahmen der Tutorengruppenfahrt in der 13. Klasse besucht, nun stand aber ein Kurztrip über meinen Geburtstag an.

Per Flugzeug und Expresszug ging es direkt in die Innenstadt von Wien. Das Hotel „Fürst Metternich“, in der Esterhazygasse zwischen der Mariahilferstraße und dem bekannten „Haus des Meeres“ gelegen, bietet seinen Gästen bereits von außen den typischen Wiener Charakter mit dem Flair der Sisi-Zeit. Im Treppenhaus wird man von einer enormen Mamortreppe beeindruckt. Auch die Zimmer erscheinen eher im edlen, eleganten Ambiente, als in einem schlichten und neumodernen Design.

Das Frühstücksbuffet haben wir in den Räumen der American Bar „Barfly’s“, die zum Hotel gehört, vorgefunden. Es ließ keine Wünsche offen, von Müsli, frischem Obst bis hin zu verschiedenen Belagangeboten und den sehr leckeren Marmeladen von „Darbo“ war alles vorhanden! Man konnte sich auch selbst bei den verschiedenen Kaffeespezialitäten bedienen.




Meiner Meinung nach ist das Hotel Fürst Metternich ein guter Ausgangspunkt, um die Stadt zu erkunden. Das Hotel liegt zwar direkt an einer der Hauptshoppingmeilen in der Innenstadt, trotzdem konnten wir uns nicht über Lärm beschweren. Eine U-Bahnstation ist innerhalb weniger Fußminuten erreicht. Entweder fährt man mit der U-Bahn ein paar Stationen oder aber man bummelt über die Mariahilferstraße Richtung City und gelangt als erstes an das Museumsquartier und an die berühmte Wiener Hofburg, eine der vielen Sehenswürdigkeiten der Stadt.

In der Wiener Hofburg kann man heute die Kaiserappartements und das Sisi-Museum besichtigen oder aber auch die Silberkammer. In dem riesigen Burgkomplex finden sich aber auch die weltberühmte Spanische Hofreitschule sowie die Augustinerkirche, in der das damalige Kaiserpaar Sisi und Franz geheiratet hat.



Kirchenliebhaber sollten sich aber auch die von außen kaum erkennbare Michaelerkirche in unmittelbarer Nähe der Wiener Hofburg (am Michaelerplatz, von dem auch etliche Fiakern starten) anschauen. Der beeindruckende Hochaltar war mehrfach in den Sissi-Filmen aus den 50-er Jahren zu sehen und lädt im Trubel der Stadt mit leiser und besinnlicher Musik für einen Moment zum verweilen ein.



Hochaltar in der Michaelerkirche




Möchte man die Spuren der kaiserlichen Zeiten weiter verfolgen, sollte man sich auf den Weg nach Schloss Schönbrunn machen, etwas weiter außerhalb gelegen. Auch dort kann man die ehemaligen kaiserlichen Appartements besichtigen, aber auch den großen Schlossgarten mit der auf einer Anhöhung liegenden Gloriette. Ist man zu Fuß nicht mehr ganz so fit, kann man den Schlossgarten sogar mit einer kleinen Bimmelbahn besichtigen. Im Schlossgarten befindet sich außerdem auch der Tierpark von Schönbrunn sowie eine Anlage mit verschiedenen Irrgärten, in denen man sich tatsächlich gut verirren kann.






Gloriette und Schloss Schönbrunn



Besonders gut amüsieren kann man sich auch im Prater. Eine gemütliche Fahrt mit dem alten Wiener Riesenrad lohnt sich besonders gegen Abend mit dem Blick auf die untergehende Sonne über der Stadt. Ansonsten laden etliche Fahrgeschäfte und Karussells zu rasanteren Fahrten ein, aber auch der Besuch des Wachsfigurenkabinetts Madame Tussauds ist empfehlenswert. Einige Lachtränen dürften hier vorprogrammiert sein. Und wer mag nicht gemeinsam mit George Clooney einen Kaffee trinken oder mit Robbie Williams auf dem Sofa kuscheln?









Und um den perfekten Klischeestädtetrip nach Wien abzurunden, empfehle ich zu guter Letzt noch den Besuch im Hotel Sacher bzw. dem dazugehörenden Café. Von stilecht gekleideten Bedienungen wird man an einen Tisch gebracht und wenn man schon mal dorti ist, sollte man auch einmal ein Stück Original Sachertorte mit Schlagobers probieren. Diese ist im Übrigen ungesüßt und lässt die Torte zusammen mit einem Glas Wasser die Süße etwas besser ertragen.

Aber auch die etlichen anderen Cafés und Kaffeehäuser sind auf jeden Fall einen Besuch wert, denn die Zuckerbäckerei liegt den Wienern definitiv!







Ein Trip nach Wien ist auf jeden Fall empfehlenswert und besonders gut geeignet, wenn man sich zum einen auf historische Stadterkundung begeben möchte, zum anderen aber auch Spaß am Shoppen hat, denn auch hier hat Wien viel zu bieten.

Sonntag, 2. August 2015

Auf den Spuren von Sisi und Finnen im schönen Wien



Ein Geburtstagstrip der besonderen Art (Teil 1)

 

Nach dem Osterkonzert Ende April in Hamburg ging es für Anna und ihre Mutter zu einem Kurztrip in die österreichische Hauptstadt Wien. Schon lange hatten die beiden geplant, die Stadt zu besuchen und kennenzulernen und als das Konzert von Sunrise Avenue für den 2. Mai angekündigt worden war und Anna einen Tag später Geburtstag hatte, wurde kurzerhand ein Hotel direkt an der für ein hervorragendes Shoppingerlebnis bekannten Mariahilfer-Straße gebucht.

Mit Air Berlin ging es innerhalb einer knappen Stunde von Hannover nach Wien-Schwechat. Vom Flughafen aus kann man besonders schnell mit dem Expresszug CAT in die Innenstadt gelangen, es fahren jedoch auch die preisgünstigeren Busse und Nahverkehrszüge in die Wiener City.


Im Hotel „Fürst Metternich“ eingecheckt, ging es auf erste Entdeckungstouren Richtung Museumsviertel und die weltweit bekannte Hofburg, dem ehemaligem Kaisersitz und heutiger Sitz des Bundespräsidenten von Österreich. Über die Sehenswürdigkeiten und die wunderschöne Stadt mit dem allseits bekannten Wiener Schmäh wird es in Kürze noch einen Blog geben. 


Der erste Abend in Wien sollte mit dem Konzert von Sunrise Avenue gefüllt werden. Mit der U-Bahn gab es vom Hotel eine direkte Verbindung in den Stadtteil Erdberg, in dem sich das alternative Kulturzentrum „Arena“ befand. Doch zuvor gab es für Anna und ihre Mutter, die an diesem Abend ihr erstes Konzert der Band erleben sollte, die Begegnung der besonderen Art auf der Mariahilfer-Straße. Nie im Leben hatte Anna damit gerechnet, in einer so riesigen Stadt durch Zufall auf die Mitglieder der Band zu treffen, doch genau das passierte auf dem Weg zur U-Bahnstation, als plötzlich Samu Haber und Riku Rajamaa an ihr vorbeiliefen und sich wenige Meter weiter auch noch mit dem Live-Keyboarder und inoffiziellen Bandmitglied Osmo Ikonen trafen. Während also die beiden anderen gerade auf dem Weg zum Veranstaltungsort und dem kurz bevorstehenden Einlass waren, vergnügten sich die Finnen noch mit Shoppen. 


Ca. 15 Minuten vor Einlass kamen Anna und ihre Mutter an der „Arena“ an, vor der zu dem Zeitpunkt nur ca. 15-20 Leute völlig entspannt warteten. Leider konnte Anna wie bereits geahnt nicht ihre Nikon-Bridgecamera mit in die Location nehmen, weshalb eine Bekannte aus Hamburg, die ebenfalls angereist war, vorsorglich zwei Kompaktkameras mitgebracht hatte und eine an Anna verlieh. Zum ersten Mal in ihrer Konzertkarriere konnte Anna schließlich auf der linken Seite der Bühne in der ersten Reihe stehen und hatte nicht mal eine Absperrung vor sich. 

Nick Howard ( Homepage  Facebook )



Der Auftritt in Wien war für die Band gleichzeitig das letzte der erfolgreichen Promotour für das gerade erschienene dritte Album „Out of style“. Besonders die erste Singleauskopplung, „Hollywood Hills“, war zu diesem Zeitpunkt bereits ein großer Erfolg. Die Setlist beschränkte sich bis auf wenige Ausnahmen und den Songs, die unbedingt dabei sein mussten, auf die Stücke vom neuen Album. Diese kamen jedoch live sehr gut rüber und man merkte den Jungs zum Ende der Tour an, wie viel sicherer sie mit den neuen Arrangements und Songs geworden waren. Besonders der Opener „Damn Silence“ passte an dieser Stelle perfekt. Nachdem Anna zum Ende des Konzerts hin auch noch ein Plek gefangen hatte, machten sich die beiden im Anschluss wieder auf den Weg zurück in die City, nahmen im Restaurant mit dem goldenen M noch einen kleinen Snack zu sich und feierten dann mit einer kleinen Flasche Sekt in den Geburtstag von Anna hinein.

Stormy End Lieblingsszene



Riku Rajamaa Fanclub