Freitag, 31. Juli 2015

Finnische Sauna im hohen Norden



Übel & Gefährlich die Zweite


Nach unserer persönlichen Minitour im Dezember war es erst einmal eine Weile ruhig und wir hingen in unserem Alltag fest. Schließlich wurde im März 2011 das „Out Of Style“-Album veröffentlicht und eine kleine Promotour wurde angekündigt. Wir besorgten uns umgehend Karten für Ende April, wo sie erneut im Bunker in Hamburg  auftreten sollten.



Bei angenehm sommerlichen Temperaturen und strahlendem Sonnenschein kamen wir in Hamburg an. Vor dem Eingang warteten bereits 4-5 Fans und wir überlegten einen Moment, ob wir zuerst eine Runde über den Hamburger Dom schlendern wollten, entschieden uns dann aber doch dagegen und spazierten ein wenig um den Bunker herum bis wir uns ein Plätzchen im Halbschatten suchten und nach einer Weile bemerkten, dass wir von dort eine nette Aussicht auf sich sonnende Finnen hatten… Das entschädigte uns auch dafür, dass wir uns verquatscht hatten und somit unsere Chance auf die erste Reihe verpasst hatten, da mittlerweile schon mehr Leute vorm Eingang standen. Nach dem Einlass oben angekommen spürten wir sofort den Bunkercharakter, denn es war sehr stickig und heiß.



Das Konzert wurde von dem britischen Singer-Songwriter Nick Howard eröffnet. Nur mit einer Gitarre stellte er sich vor die Menge und begeisterte das Publikum mit seiner außergewöhnlichen Stimme und den wunderschönen Songs und Texten. Heute dürfte Nick Howard all denen ein Begriff sein, die die zweite Staffel von „The Voice of Germany“ gesehen haben. Diese entschied der sympathische Künstler für sich und ging als der zweite Sieger des erfolgreichen Castingformats in die Voice-Geschichte ein. 
Für alle, die mehr wissen wollen: 
Nick's Homepage 
Nick on Facebook

Die Jungs begannen ihren Gig mit dem zweiten Song des neuen Albums „Damn Silence“. Diesen Song als Auftakt zu nehmen, wird für uns wohl immer die beste Entscheidung gewesen sein. Der eher ruhige Anfang mit der langsamen Steigerung passt einfach perfekt als Opener.
Die Menge war ebenfalls vom ersten Moment an verzaubert, klatschte unermüdlich mit und obwohl das Album erst seit genau einem Monat draußen war, zeigten sich die Fans erstaunlich textsicher und sangen von der ersten bis zur letzten Sekunde begeistert mit. Es wurden bis auf „Sweet Symphony“ alle Songs des Albums gespielt, sowie „Forever Yours“, „Destiny“, Choose To Be Me“ und natürlich „Fairytale Gone Bad“. Auch „Nasty“ durfte nicht fehlen und beendete so passend zum mehr als heißen Raum das Konzert.

Dass niemand einen Kreislaufzusammenbruch hatte, lag wohl vor allem auch daran, dass die Securities und Sanitäter unermüdlich Becher mit Wasser verteilten und dafür sorgten, dass es auch in den hinteren Reihen ankam.



Nach dem Konzert warteten wir entspannt mit den anderen Fans an dem Flatterband, das den Weg vom Ausgang zum Bus absperrte. Als die Jungs dann raus kamen, gelang es Anna ein Foto mit Osmo zu machen und stolperte auch Riku direkt in die Arme, der sie sofort auffing und auch sie machten ein gemeinsames Bild. 


Anna und Osmo und der Kamerazoom :D
Riku der Retter :)

Raul und Sami geben sich die größte Mühe...
Diese Augen...

Aufgedreht wie nach jeder Begegnung der finnischen Art stiegen wir ins Auto und fuhren Richtung Hannover, wo wir übernachten wollten. An der ersten Raststätte hielten wir noch einmal an, um zur Toilette zu gehen als wir einen Bus direkt vorm Eingang der Sanifair-Anlage bemerkten. Tatsächlich war es der Tourbus der Jungs und wir überlegten kurz, ob wir uns nun wirklich an ihnen vorbeiquetschen sollten, da sie sich rauchenderweise direkt vor den Eingang gestellt hatten. Letztendlich entschieden wir, dass es auch dämlich wäre nicht zu gehen und so gingen wir lächelnd hindurch.

Wieder am Auto aßen wir noch eine Kleinigkeit bevor wir weiter fuhren, Zuhause angekommen den Abend Revue passieren ließen und dann erschöpft, aber glücklich einschliefen.

Für Anna sollte es eine Woche später noch nach Wien gehen, aber dazu mehr im nächsten Blog…




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